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Gehirnerschütterung

10 Tipps zur Vorbeugung von Gehirnerschütterungen für den Alltag

Ein Sturz, ein Schlag oder ein unachtsamer Moment – und schon kann eine Gehirnerschütterung die Folge sein. Betroffen sind nicht nur Sportler, sondern jeder kann plötzlich in diese Situation geraten. Doch warum ist es so wichtig, solche Verletzungen frühzeitig zu erkennen, und wie kann man sich am besten davor schützen?
  • Beachten Sie unbedingt Warnschilder und Absperrungen an Baustellen oder Gefahrenstellen

Diese Markierungen sind keinesfalls zu ignorieren, da in diesen Bereichen besondere Risiken bestehen, die zu Stürzen oder Zusammenstössen führen können.

  • Tragen Sie bei Aktivitäten mit Sturzgefahr immer einen passenden Helm

Ob beim Radfahren, Inlineskaten, Klettern oder Skifahren – ein gut sitzender Helm schützt Ihren Kopf effektiv vor Verletzungen und verringert das Risiko einer Gehirnerschütterung.

  • Prüfen Sie vor dem Sprung in unbekannte Gewässer stets Tiefe und mögliche Gefahrenquellen

Sichtbare und unsichtbare Hindernisse im Wasser können sonst zu schweren Kopfverletzungen führen.

  • Legen Sie im Auto stets den Sicherheitsgurt an und verwenden Sie für Kinder die passenden Kindersitze

Die richtige Sicherung schützt Sie und Ihre Mitfahrenden im Falle eines Unfalls vor schweren Kopfverletzungen.

  • Lassen Sie Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt auf einem Wickeltisch liegen

Schon eine kurzzeitige Unachtsamkeit kann dazu führen, dass ein Kind vom Tisch fällt und sich den Kopf verletzt.

  • Sichern Sie Fenster, Treppen und Balkone, besonders in Haushalten mit Kindern

Fenster sollten nur gekippt geöffnet werden. Treppen sollten mit sicheren Gittern versehen sein, um Stürze aus der Höhe zu verhindern.

  • Verlegen Sie rutschfeste Teppiche und entfernen Sie Stolperfallen wie lose Kabel und Spielzeug

So vermeiden Sie Unfälle im Haushalt, die häufig die Ursache für Kopfverletzungen sind.

  • Tragen Sie bei Glätte oder Nässe rutschfeste Schuhe und passen Sie Ihr Gehtempo den Bedingungen an

So vermeiden Sie das Ausrutschen auf glatten Flächen und schützen Ihren Kopf vor Stürzen.

  • Treffen Sie bei Arbeiten in grosser Höhe geeignete Sicherheitsvorkehrungen

Verwenden Sie unbedingt geprüfte Ausrüstungen wie Sicherheitsgurte und Gerüste, um Stürze und Kopfverletzungen zu verhindern.

  • Beobachten Sie nach einem Sturz auf den Kopf mögliche Symptome wie Gedächtnisstörungen, Sehstörungen oder Schwindel

Bei solchen Anzeichen sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat einholen, da eine Gehirnerschütterung vorliegen kann.

editorial.facts

  • Etwa 20 Prozent aller Gehirnerschütterungen ereignen sich beim Sport, zum Beispiel durch Stürze beim Radfahren oder Zusammenstösse beim Fussball. Beim Boxen hingegen führt fast jeder Niederschlag zu einer Gehirnerschütterung.
  • Nicht jede Gehirnerschütterung geht mit einer Bewusstlosigkeit einher. Viele Betroffene bleiben die ganze Zeit bei Bewusstsein. Mehrfache Gehirnerschütterungen können das Risiko für langfristige Gehirnschäden erhöhen.