Vorübergehende Schonung des Fusses
Gönnen Sie Ihrem Fuss bei akuten Fersenschmerzen eine Ruhepause. Vermeiden Sie belastende Aktivitäten, um die Sehnen nicht weiter zu reizen und den Heilungsprozess zu unterstützen.
Fersenkissen zur Druckentlastung
Setzen Sie Fersenkissen in Ihre Schuhe ein. Diese weichen Polster reduzieren den Druck auf die schmerzende Ferse und fördern das Abklingen der Entzündung.
Individuelle Einlagen benutzen
Langfristig können speziell angefertigte orthopädische Einlagen helfen, Ihre Füsse optimal zu stützen und somit die Sehnen zu entlasten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Orthopäden über die richtige Versorgung.
Schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel
In der akuten Phase können Schmerzmittel oder Salben mit entzündungshemmender Wirkung die Beschwerden lindern. Nutzen Sie diese Medikamente nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Physikalische Therapien zur Schmerzlinderung
Stosswellen- oder Ultraschalltherapie können gezielt zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Diese Verfahren fördern die Durchblutung und unterstützen die Heilung.
Gezielte Krankengymnastik
Erlernen Sie spezielle Dehn- und Kräftigungsübungen für die Fussmuskeln und -sehnen. Diese verbessern die Belastbarkeit und reduzieren Entzündungen.
Operation nur als letzte Option
Eine Operation wird nur selten empfohlen, wenn alle anderen Massnahmen erfolglos bleiben. Dabei wird in der Regel ein Teil der Plantarfaszie durchtrennt. Dies kann jedoch Nebenwirkungen wie einen Plattfuss nach sich ziehen.
Regelmässiger Schuhwechsel
Wechseln Sie Ihre Laufschuhe regelmässig aus. Abgetragene Schuhe bieten keine ausreichende Dämpfung und erhöhen das Risiko für einen Fersensporn.
Geeignetes, bequemes Schuhwerk wählen
Tragen Sie Schuhe mit einem weichen, gut passenden Fussbett und vermeiden Sie zu hohe Absätze oder sehr flache Sohlen, um die Ferse bestmöglich zu entlasten.
Achten Sie beim Sport und Gehen auf weiche Untergründe wie Gras oder Waldboden. Harte Böden wie Asphalt erhöhen den Druck auf die Ferse und können zu Beschwerden führen.


