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Augentropfen

10 Strategien für sensible und müde Augen

Unsere Augen leisten täglich Höchstarbeit: Sie reagieren auf Bildschirmlicht, trockene Luft, Pollen und Stress. Wenn sie brennen, jucken oder sich müde anfühlen, greifen viele ganz selbstverständlich zu Augentropfen. Doch hinter den kleinen Fläschchen steckt weit mehr als nur eine schnelle Befeuchtung: Verschiedene Wirkstoffe, Anwendungsarten und Qualitätsmerkmale entscheiden darüber, wie gut sie tatsächlich helfen. Sind Augentropfen also nur eine kurzfristige Erleichterung oder ein Mittel für nachhaltige Augengesundheit?
  • Hände und Flasche sauber halten

Waschen Sie sich vor der Anwendung der Tropfen gründlich die Hände. Berühren Sie dabei die Öffnung der Flasche nicht, um eine Kontamination zu vermeiden. Halten Sie die Flasche nur am unteren Teil, während Sie die Tropfen auftragen.

  • Tropfen vorwärmen

Lassen Sie die Tropfen in der Hand- oder Hosentasche leicht erwärmen. So wird ein unangenehmes Kältegefühl auf der Augenoberfläche verhindert und die Verträglichkeit steigt – besonders bei empfindlichen Augen.

  • Unterlid geschickt vorbereiten

Ziehen Sie das Unterlid leicht nach unten, sodass eine kleine Tasche entsteht. So fängt der Tropfen das Auge auf und verteilt den Wirkstoff gleichmässig. Ein Blick nach oben erleichtert das Einträufeln zusätzlich.

  • Augen nach der Anwendung kurz schliessen

Schliessen Sie das Auge nach dem Eintropfen sanft und halten Sie es einige Sekunden geschlossen, um den Wirkstoff zu verteilen. Durch leichten Druck auf den inneren Augenwinkel wird der Abfluss über die Tränenkanäle verzögert.

  • Überschüssige Flüssigkeit abtupfen

Nach dem Schliessen kann ein Tropfen herauslaufen. Tupfen Sie den Überschuss vorsichtig mit einem sauberen Papiertaschentuch ab, um Reizungen der Haut zu vermeiden.

  • Liegen oder Sitzen ausprobieren

Wenn es Ihnen schwerfällt, im Sitzen zu tropfen, legen Sie sich auf den Rücken. Tropfen Sie auf das geschlossene Auge zwischen Lid und Nase und öffnen Sie es langsam, um die Flüssigkeit besser zu verteilen.

  • Zeitabstand bei mehreren Tropfen beachten

Wenn Sie verschiedene Präparate verwenden, warten Sie mindestens zehn Minuten zwischen den Tropfen. So können beide Produkte optimal wirken, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen.

  • Kontaktlinsen vorher entfernen

Entfernen Sie die Linsen vor der Anwendung. Setzen Sie sie frühestens 15 Minuten nach dem Tropfen wieder ein, damit der Wirkstoff vollständig aufgenommen werden kann.

  • Haltbarkeit kontrollieren

Beschriften Sie geöffnete Flaschen mit dem Datum. Viele Produkte sind nach vier Wochen nicht mehr sicher. Einzeldosen sind für den einmaligen Gebrauch bestimmt und sollten anschliessend entsorgt werden.

  • Nebenwirkungen erkennen

Beobachten Sie, ob Rötungen, Juckreiz oder verschwommenes Sehen auftreten. Auch systemische Reaktionen können auftreten. Bei ungewöhnlichen Symptomen oder Vorerkrankungen, wie beispielsweise einem Glaukom, suchen Sie sofort ärztlichen Rat.

editorial.facts

  • Frauen und ältere Menschen sind besonders häufig von trockenen Augen betroffen. Dadurch wird diese Erkrankung zur am weitesten verbreiteten augenärztlichen Erkrankung.
  • Unser Augenringmuskel steuert die schnellste Bewegung des Körpers, den Lidschlag. Ein kompletter Lidschlag dauert nur etwa 100 bis 150 Millisekunden.
  • Etwa jeder zehnte Mensch leidet zeitweise oder dauerhaft unter trockenen Augen, was oft mit Brennen, Jucken oder dem Gefühl eines Fremdkörpers auf der Augenoberfläche einhergeht.
  • Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Auges und sorgt für einen lang anhaltenden Feuchtigkeitsfilm.