Wählen Sie das passende Peeling für Ihr Hautziel
Fruchtsäurepeelings eignen sich ideal, wenn Sie mit Unreinheiten, Verhornungen, feinen Linien oder Pigmentflecken kämpfen. AHAs wie Glykolsäure lösen verhärtete Hautschüppchen, fördern die Zellerneuerung und bringen den Teint zum Strahlen. Lassen Sie sich im Zweifel in der Apotheke oder Drogerie beraten – dort findet man oft unterschiedliche Konzentrationen für Einsteiger und erfahrene Anwender.
Starten Sie mit einer sanften Routine, um Ihre Haut nicht zu überfordern
Auch wenn stärkere Peelings verlockend wirken, Ihre Haut braucht Zeit, sich an Fruchtsäuren zu gewöhnen. Beginnen Sie mit einer Anwendung alle ein bis zwei Wochen und wählen Sie Konzentrationen im Bereich von 3-10 % für den Start. So profitieren Sie von der Wirkung, ohne Reizungen zu riskieren.
Führen Sie unbedingt einen Patch-Test durch
Bevor Sie das Peeling im Gesicht anwenden, testen Sie es hinter dem Ohr. Wenn Ihre Haut innerhalb der nächsten 48 Stunden keine starken Reaktionen zeigt, ist sie bereit. Durch diese kleine Vorsichtsmassnahme schützen Sie Ihre Haut vor unnötigen Irritationen und schaffen Vertrauen in die Wirksamkeit des Produkts.
Tragen Sie das Peeling abends auf, damit die Haut sich über Nacht regenerieren kann
Nach der Anwendung kann die Haut leicht gerötet sein – ganz normal. Die Nacht ist der perfekte Zeitpunkt, denn die Haut nutzt die Ruhephase, um sich zu erneuern und kleine Reizungen auszugleichen. So erwachen Sie mit frischerer, glatterer Haut.
Reinigen Sie die Haut gründlich, bevor Sie Fruchtsäure auftragen
Eine milde Reinigung entfernt Schmutz, Make-up und überschüssigen Talg – und bereitet die Haut optimal vor. Auf sauberer Haut wirken die Säuren gleichmässiger und tiefgehender. Viele Apotheken bieten dazu passende, pH-balancierte Reinigungsprodukte an.
Halten Sie sich strikt an die Anweisungen auf dem Produkt
Ob das Peeling abgewaschen wird oder auf der Haut bleiben darf, hängt vom Präparat ab. Einige Produkte wirken innerhalb weniger Minuten, andere bleiben über Nacht. Wenn Sie als Anfänger die Einwirkzeit leicht verkürzen, verhindern Sie Reizungen und behalten die Wirkung dennoch bei.
Verwenden Sie nach dem Peeling eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege
Fruchtsäuren senken kurzfristig den pH-Wert der Haut – dadurch geht Feuchtigkeit verloren. Eine beruhigende Creme füllt die Speicher wieder auf, stärkt die Barriere und verhindert Spannungsgefühle. Besonders verträglich sind Formeln mit Hyaluronsäure, Ceramiden oder Panthenol.
Schützen Sie Ihre Haut täglich mit einem hohen Lichtschutzfaktor
Nach einem Fruchtsäurepeeling ist die Haut besonders lichtempfindlich. Ein SPF von mindestens 30, besser 50, ist Pflicht – auch bei bewölktem Himmel. Sie bewahren Ihre Ergebnisse und verhindern Pigmentflecken.
Vermeiden Sie bestimmte Bereiche und Hautzustände
Augenpartie, Lippen, offene Stellen und frisch rasierte Haut sind tabu – hier ist die Haut zu empfindlich. Auch direkte Sonne, Solarium oder zusätzliche reizende Produkte (z. B. Retinol) sollten während der Peelingphase pausieren. So bleibt Ihre Haut geschützt und die Wirkung kontrolliert.
Nutzen Sie die Vorteile der Jahreszeiten – besonders im Herbst und Winter
Da die Haut nach dem Peeling lichtempfindlicher ist, eignet sich die dunklere Jahreszeit ideal für regelmässige Anwendungen. In Herbst und Winter erzielen viele Anwender die besten Ergebnisse: verfeinerte Poren, mehr Glow und ein ebenmässigerer Teint. Ein perfekter Zeitpunkt, um neue Fruchtsäureprodukte kennenzulernen.


